Wir trauern um unser „Stehaufmännchen“ Peter Düring

In unserem Team ist eine Lücke entstanden.

Wir trauern um unseren „Mr. Unkaputtbar“ Peter Düring, der am 17. November um 19 Uhr mit nur 55 Jahren seiner schweren Krankheit erlegen ist.
Peter hat sich bei uns im Betrieb um Entsorgung, Fahrdienste, Autos und Lager gekümmert. Mit großer Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft hat er sich seinen Aufgaben gewidmet. Peter Düring war immer zur Stelle, wenn Not am Mann war. Bis zuletzt hat uns Peter Düring immer wieder mit seinem ungeheuren Optimismus und Lebenswillen beeindruckt. Er schmiedete trotz niederschmetternder Diagnosen immer neue Pläne und erkämpfte für sich wertvolle Lebenszeit. Noch vor wenigen Wochen durfte er einen wunderschönen Urlaub gemeinsam mit seinem Freund Uwe in Thailand verleben. Es ist ein tröstlicher Gedanke für uns, dass er sich diesen Wunsch noch erfüllen konnte.
Peter hat uns viel über die verschiedenen Facetten des Lebens gelehrt. Er hat uns Einblick in Welten gewährt, die uns ohne ihn verschlossen geblieben wären. Und er war ein Kämpfer bis zum Schluss. Wir werden ihn stets in wertschätzendem Angedenken bewahren.

Peter, mach`s gut! Wir wünschen dir einen sonnigen Platz im Himmel über Thailand!

Dein Team von Scheyhing Holzbau
Ralf Scheyhing, Petra Hille, Stefan Vogt, Stephan Seidel, Till Löhlau, Kim Philipp, Robin Blaich, Kaihan Saraj

In Thailand fühlte Peter sich am wohlsten. Hier hätte er gerne seinen Lebensabend verbracht.

Unser 18. Themenabend findet am 21.11.2019 statt

Zu unserer beliebten Veranstaltung „Scheyhings Hausmannskost“ möchten wir Häuslebauer und- renovierer auch diesen Herbst wieder ganz herzlich einladen.

Planen Sie Renovierungsmaßnahmen an Ihrer Immobilie? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Vortragsprogramm. Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Anmeldung. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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10 jähriges Mitarbeiterjubiläum

Als Junggeselle kam Stefan 2009 zu uns

Wir gratulierten Stefan Vogt zum 10jährigen Firmenjubiläum!
Im September konnten wir ein Mitarbeiterjubiläum feiern. Kaum zu glauben, aber es ist jetzt schon 10 Jahre her, dass Stefan bei uns angefangen hat. 10 Jahre Treue und Loyalität, das ist für einen Handwerksbetrieb wie der Scheyhing Holzbau GmbH etwas Besonderes. Als etwas schüchterner Junggeselle hat er bei uns angefangen, mit vielen Piercings und blonder Haarsträhne. Mittlerweile ist er Vorarbeiter und zu einem Stützpfeiler des Betriebes herangewachsen. Egal welche Baustelle, mit unglaublicher Energie und handwerklichem Können bewältigt Stefan jede Herausforderung. Von ihm kann man sagen, er lebt seinen Beruf. In den letzten zehn Jahren haben wir gemeinsam schon so Einiges durchlebt: Es gab schwierige wirtschaftliche Zeiten, Kollegen sind gekommen und gegangen und manche Baustelle entpuppte sich als Alptraum. Das war nicht immer einfach und hat uns oft unsere Grenzen aufgezeigt. Auch dank Stefan konnte sich die Scheyhing Holzbau GmbH am Markt behaupten und zu dem Betrieb entwickeln, der er heute ist. Wir danken Stefan für seinen Einsatz und Engagement im vergangenen Jahrzehnt und freuen uns auch zukünftig auf viele gemeinsame Erlebnisse.

PS: Was wir an Stefan besonders schätzen: Seine Art, alle mitzureißen, seine Schnelligkeit, seine Verlässlichkeit, seine Einsatzbereitschaft, das Zupackende, seine handwerkliche Kompetenz, seine Loyalität und natürlich seinen Humor. Vielen Dank dafür, du bereicherst unseren Betrieb und unser Leben jeden Tag!

Neues aus der Freestyle – Academy


Es ist gerade mal 5 Jahre her, da haben wir sie erst aufgebaut: Die Freestyle-Academy in Rutesheim ( unter Referenzen). Jetzt steht eine größere Umbaumaßnahme an. Die Freestyler dürsten nach neuen Herausforderungen. So wurde die große Rampe von uns rückgebaut und verkürzt und in dem frei werdenden Platz soll ein neues Trampolin eingesetzt. Auf das Trampolin kann man zukünftig aus 4 Meter Höhe springen😲!

Für unser Team war es harte Arbeit, die größte der Rampen zurückzubauen und die schweren Rampenteile so abzulassen, dass sie nicht auf die darunter befindlichen Anlagen fallen. Da der Betrieb in der Halle weitergeht und zudem alles zugebaut ist, können wir weder Kran noch Stapler einsetzen. Hier zählt also allein die Muskelkraft💪. Das ist nicht immer ganz ungefährlich, so dass wir uns teilweise mit einer Absturzsicherung anleinen mussten. Die Arbeit ist schweißtreibend, aber wie man auf den Fotos erkennen kann, haben wir auch immer Spaß dabei!

Es ist toll, mal wieder in der Freestyle Academy tätig zu sein!👍

Der Berg ruft – Unser Jahresausflug nach IMST

Wir haben uns schon lange darauf gefreut. Auf unseren jährlichen Betriebsevent, der uns diesmal nach Imst zum Canyoning geführt hat. Teils mit klopfenden Herzen (bei allen, die nicht täglich in der Höhe arbeiten), teils mit dem Wunsch nach viel Action (die, die an ungewöhnliche Arbeitsplätze gewöhnt sind), haben wir uns im prall gefüllten VW-Bus „Herbie“ auf nach Österreich gemacht. Dort erwartete uns zwar nur durchwachsene Wetterprognosen, aber dafür auch dicke Neoprenanzüge, die uns warm halten sollten. Unsere Guides (ein Stefan, der Name hat bei uns System) und Ines (gleich umschwärmt) nahmen uns in Empfang und begleiteten uns durch die Kronenschlucht unterhalb der Kronenburg im Gunglgrün. Unser Canyoning startete mit dem Abseilen in die Schlucht aus ungefähr 20m Höhe. Ein erster Adrenalinstoß. Ein verhaktes Seil, und ein Aufprall gegen den Fels hinderten uns nicht daran, die Schlucht zu erobern. Canyoning ist Naturerlebnis pur und der Weg durch die wunderschöne und enge Schlucht begeisterte uns. Und nach den anfänglichen Strapazen fassten die Ü5 mehr Mut und meisterten die Strecke mehr oder weniger elegant. Wir durchquerten die Schlucht per Wasserrutschen, abseilen und runterhangeln. Das war für unsere Zimmerleute natürlich die helle Freude. Sie hätten gerne noch eine Schippe draufgelegt. Aber als Gruppenevent war es genau die richtige Mischung aus Abenteuer uns Spaß.

Fast am Verhungern fielen wir abends über das zum Glück am Ende doch noch sättigende Barbecue her (vorallem das Griebenschmalz war heiß begehrt).

Am nächsten Tag starteten wir nach ausgiebigem Frühstück in die Rosengartenschlucht. Diesmal ganz traditionell zu Fuß, was nicht bei jedem Begeisterung hervorrief. Schließlich konnten sich doch alle außer Fahrer und unserem angeschlagenen Peter überwinden, aufzusteigen. Von Imst aus führt der Weg nach Hoch-Imst, da gilt es, auf ziemlich kurzer Strecke Höhe zu gewinnen. Wir haben das in ordentlichem Tempo bewältigt, ohne auf die mittelerweile obligatorischen Foto-Shootings zu verzichten. Zum Abschluss erwartete uns in Hoch-Imst ein Badesee, in den sich die Kälteresistenten auch hineingewagt haben. Der Rest ließ am Ufer die Seele baumeln.

Wir danken unserem Fahrer Uwe mit seinem unverwüstlichen „Herbie“, der die anstengende Hin- und Rückfahrt mit vielen Staus bravourös gemeistert hat.

Freude in der Kronenschlucht beim Canyoning
Ausgehungert beim Barbecue
In Hoch-Imst am See
Blick aus unserem Hotel Erika

Sorgentiere im Haus: Marder

Zimmerer haben mittlerweile viele Aufgaben. Immer häufiger werden sie gerufen, um Getier aus Haus und Dach zu vertreiben.

Zur Zeit sind es wieder die Marder, die den Menschen zu schaffen machen. Sie sind nachtaktiv und stören bei der Nachtruhe ( uns scheint manchmal mehr als Autos, Züge und S-Bahnen) Im Frühjahr/ Sommer versorgen sie ihre Jungen, und wenn sie sich ihre Wohnstube unter dem Dach eingerichtet haben, kann es nachts laut werden. Da werden die Kinder mit Nahrung versorgt und es ist ein geschäftiges Treiben. Auch wenn sich viele Kunden wünschen, dass wir die ausgemachten Löcher im Dach stopfen, findet eine Mardermutter einen neuen Weg , um zu ihren Jungen zu gelangen. Wer will ihr das übel nehmen?

Wir selber versuchen unsere Kunden zu überzeugen, dass es bessere Ansprechpartner als die Zimmerei vor Ort gibt, um die richtige Strategie gegen Marder zu entwickeln. Wir sind hier keine Fachleute und die Bekämpfung von Wildtieren steht häufig im Konflikt mit dem Naturschutzgesetz. Deshalb raten wir, wenden Sie sich in diesem Fall an Spezialisten wie Kammerjäger oder an die Landratsämter, die entsprechende Fachleute beschäftigen. Wir möchten Sie auch im Namen des Tierschutzes daran erinnern, dass die Marderjungen kläglich verhungern müssen, wenn man die Eltern aussperrt. Bitte gehen Sie in sich und überlegen, ob es nicht ausreicht, den Eingang erst zu verschließen, wenn die Jungen das Nest verlassen haben. Marder sind Einzelgänger und bleiben nicht in dem Revier, das schon besetzt ist! Wie man sieht, sind Marder nicht nur schrecklich, sondern auch ganz putzige Gesellen.

Ein Herz für Marder!

Unser Team wird vielfältiger

Unser aktuelles Team 2019: v.l. Robin, Stefan, Kim, Ralf (der Chef), Kaihan, Till, Stephan (es fehlen: Petra Hille, Büro und Peter Düring, Lager)

Mitarbeiter finden und binden. Das ist mittlerweile das große Thema in der Wirtschaft. Mangelnder Nachwuchs an Facharbeitern und die zunehmende Akademisierung machen mittlerweile allen Branchen zu schaffen. Das Handwerk gilt trotz sehr guter Perspektiven nicht gerade als besonders hipp unter den Jugendlichen.

Kleine Betriebe wie wir, die jahrelang automatisch (männlichen) Nachwuchs aus artsansässigen Hauptschulen gewonnen und ausgebildet haben, müssen neue Wege gehen. Das ist nicht immer einfach, aber bringt auch neuen Schwung in den Mitarbeiterpool. Noch vor einigen Jahren hätten wir nie vermutet, dass wir mal weiblicher werden. Im Büro vielleicht, aber auf der Baustelle?

Zum ersten Mal in der langjährigen Betriebsgeschichte konnten wir dieses Frühjahr eine Zimmerin einstellen. Was für ein Glück! Die Nadel im Heuhaufen. Kim ist nicht nur eine echte Handwerkerin, sondern bereichert das Team mit einer Brise Weiblichkeit. Wir wünschen uns noch mehr Frauen, die so mutig sind und sich in Männerdomänen wagen! Dazu muss Frau auch keine 100 kg wiegen und Gewichte stemmen können. Auch im Handwerk ist immer mehr Köpfchen gefragt.

Im November letzten Jahres stieß Kaihan zu uns. Kaihan ist seit 2 Jahren in Deutschland und überglücklich, dass er im Herbst eine Ausbildung bei uns beginnen darf. Die Odyssee, die er hinter sich hat und die vielen Hürden, die ihm die deutsch Bürokratie aufbürdet, sind eine eigene Geschichte wert.

Wir freuen uns, wie motiviert er seine Arbeit angeht. Ihm ist kein Weg zu weit, und immer hat er ein Lächeln im Gesicht. Wie schafft er das bloß? Wir hoffen sehr, dass er die Herausforderung der Ausbildung in einer fremden Sprache meistern und sich eine Zukunft in Deutschland aufbauen kann.

4-Sterne-Zertifizierung erreicht

Geschäftsführer Ralf Scheyhing präsentiert stolz die Urkunde für die 4-Sterne-Zertifizierung durch den Baden-Württembergischen Holzbauverband

bedeutet einigen Aufwand, alle Fortbildungen und Kundenbewertungen zusammenzubringen, die wir für die 4-Sterne-Zertifizierung benötigen (mehr unter www.zi-sterne.de). Wir sind stolz darauf, dass wir die Auszeichnung mit einer Personaldecke von knapp 10 Mitarbeitern seit Jahren immer erreichen. Die Zertifizierung vom Zimmererverband B.-W. bedeutet uns viel. Wir zeigen unseren Kunden, dass wir unsere Dienstleistung extern überprüfen lassen und stetig weiter an unserer Qualität arbeiten. Das Qualitätssiegel sichert Ihnen als Kunden eine hochwertige Arbeit. Aber nicht nur der Dienst am Kunden liegt uns am Herzen. Mit der Ausbildung von Jugendlichen und sozial benachteiligten Menschen nehmen wir unsere Verantwortung innerhalb der Gesellschaft wahr. Wir achten auf einen wertschätzenden Umgang und ein gutes Betriebsklima. Das ist Teil unseres Selbstverständnisses.

Jetzt kam sie endlich mit der Post: Die Urkunde mit der 4-Sterne-Zertifzierung, gültig bis Ende 2020. Die Scheyhing Holzbau GmbH gehört zu den wenigen Zimmerei- und Holzbaubetrieben in Baden-Württemberg, die diesen Qualitätslevel dauerhaft erreicht.

Die Herausforderungen der Zukunft sind für kleine Betriebe mannigfaltig. Die 4-Sterne-Zertifizierung ist ein Baustein, diese Herausforderungen zu bewältigen.


Wie erkennt man Handwerk mit Qualität

Kennt ihr dieses Logo?
Das heißt, hier habt ihr es mit einem Meister- und Innungsbetrieb und einem Mitglied vom Holzbauverband Baden-Württemberg zu tun. Wir als Scheyhing Holzbau sind ein solcher Betrieb. Bei uns arbeiten Facharbeiter, die sozialversicherungspflichtig angestellt sind und dafür anständig bezahlt werden. Hier findet Ausbildung statt, die langfristig den Fortbestand guter Handwerksarbeit sichert. Wir sehen unser Wirken auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und haben im Laufe der Zeit schon so manchem Jugendlichen geholfen, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.
Als Scheyhing Holzbau GmbH sind wir nicht nur Meister- und Innungsbetrieb, sondern sind vom Verband 4-Sterne zertifiziert. Damit weisen wir nach, dass wir uns in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Bereichen regelmäßig fortbilden (www.zi-sterne.de)
Nun unser Anliegen: Wählen Sie Ihren Handwerker nicht ausschließlich nach dem Preis! Denken Sie weiter! Unsere Kunden tun nicht nur sich, sondern auch der Gesellschaft Gutes. Sie bekommen von uns fachgerecht ausgeführte Arbeiten und gleichzeitig fördern sie den Fortbestand von soliden Handwerkbetrieben in Deutschland. Und das ist dringend nötig. Billiger geht immer. Wem aber soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Arbeit am Herzen liegt, der sollte nicht zu sehr auf den Preis schauen. Sonst kommt vielleicht irgendwann gar niemand mehr, um etwas zu reparieren.


Wir sind neu auf Facebook

Endlich ist es geschafft und die Scheyhing Holzbau GmbH besitzt einen Account auf Facebook. Für viele ist Facebook ja schon ein alter Hut. Wir dagegen sind darin völlig unerfahren (eben alte Handwerker). Das soll sich jetzt ändern. Es beginnt auch bei uns das Zeitalter des sozialen Netzwerkens. Wir sind sehr gespannt, wie sich unsere Facebook-Seite entwickeln wird und wünschen uns zahlreiche Beiträge und Interaktionen.